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Kann man Nahrungsergänzungen überdosieren?

Viele Menschen haben die Befürchtung, dass Nahrungsergänzungsmittel schädlich sind, starke Nebenwirkungen mit sich bringen oder sie die Vitamine und Mineralien überdosieren könnten. Uns erreichen häufig Fragen wie:

Nahrungsergänzungen überdosieren: Das Wichtigste in Kürze

  • Nahrungsergänzungsmittel ergänzen die Ernährung. Entscheidend sind passende Tagesmengen, eine sinnvolle Routine und der Blick auf deine individuelle Situation.
  • Viele Nährstoffe gelten im üblichen Ergänzungskontext als gut handhabbar. Trotzdem lohnt es sich, Verzehrempfehlungen und persönliche Empfindlichkeit im Blick zu behalten.
  • Einige Stoffe im Artikel tragen zu normalen Körperfunktionen bei, zum Beispiel Vitamin C zu einer normalen Funktion des Immunsystems und Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems.
  • Curcuma wird traditionell im Zusammenhang mit aktiven Routinen geschätzt. Humanstudien deuten darauf hin, dass Curcuminoide einen Beitrag zum Erhalt der normalen Beweglichkeit leisten können.
  • Wenn du mehrere Produkte kombinierst oder Medikamente einnimmst, kann es sinnvoll sein, deine Einnahmeroutine und deinen Nährstoffstatus genauer einzuordnen.

Welche Nahrungsergänzungen kann man überdosieren? Werden überschüssige Vitamine ausgeschieden? Worauf solltest du bei Dosierung und Verträglichkeit achten? In diesem Artikel wollen wir dem auf den Grund gehen.

Im Folgenden beantworten wir dir folgende Fragen:

  • Was ist ein sinnvoller Orientierungswert bei den jeweiligen Mikronährstoffen?
  • Wie sieht die Dosierungsempfehlung für die VitaMoment Produkte aus?
  • Was sind eventuelle Reaktionen auf die Einnahme und was kann passieren, wenn du zu viel einnimmst?

Es gibt immer wieder die Meinung, dass es in Deutschland keinen Nährstoffmangel gibt. Die meisten Menschen und auch Ärzte sagen, mit einer ausgewogenen Ernährung (Mischkost) bekommst du alle Nährwerte, die du brauchst. Es ist NICHT nötig zu supplementieren. Die individuelle Versorgung kann jedoch unterschiedlich ausfallen. Ebenfalls können besondere Lebenssituationen sowie bestimmte Medikamente, wie Magensäurehemmer oder blutverdünnende Medikamente, die Aufnahme von Mikronährstoffen beeinflussen.

Aus diesem Grund ist es in vielen Situationen und aus bestimmten Gründen sinnvoll Nahrungsergänzungen zusätzlich einzunehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt in vielen Fällen eher geringe Dosierungen. Wir empfehlen keinesfalls übersteigerte Dosierungen und halten uns an alle Vorschriften - wir möchten generell jedoch darauf aufmerksam machen, dass du bei manchen Dingen genauer hinschaust.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es sich bei VitaMoment Produkten um Nahrungsergänzungsmittel zur Ergänzung der Ernährung handelt. Das heißt, die Zusammensetzung in Hinblick auf Wirk- und Hilfsstoffe ist auf eine alltagstaugliche Ergänzung ausgerichtet. Die Produkte enthalten Stoffe, die in unserem Organismus vorkommen oder in der Ernährung eine Rolle spielen.

Bei einer fachgerechten Anwendung sind wesentliche Nebenwirkungen kaum zu befürchten. Dennoch kann es bei individueller Empfindlichkeit sowie der jeweiligen Einnahmesituation zu Reaktionen kommen.

Viele Nährstoffe, die im Überschuss sind, werden vom Körper abgebaut und ausgeschieden, ohne, dass du es offensichtlich bemerkst. Bei anderen Nährstoffen merkst du es eventuell durch leichte Nebenwirkungen wie beispielsweise Durchfall.

Bekanntlich ist es so, dass die Dosis das Gift macht. Ziel sollte sein, eine passende Einnahmeroutine zu finden.

Welche Ergänzungsmittel für dich in Frage kommen und in welcher Dosis, ist von Person zu Person unterschiedlich. Wenn du Medikamente nimmst oder unsicher bist, besprich dich bitte mit deinem Arzt.

Wir empfehlen grundsätzlich, die Werte mittels eines Nährstoffstatus bestimmen zu lassen, um einen aktuellen Status zu erhalten und die Einnahme darauf abzustimmen.

Wer regelmäßig sein Blut checken lässt, weiß dann irgendwann, ob ein bestimmtes Mineral oder Vitamin standardmäßig zu wenig vorhanden ist.

Auf Verdacht zu supplementieren, ist nur kurzfristig in Ordnung, danach solltest du unbedingt schauen, wo du liegst.

1. Calcium

  • Der Referenzbereich liegt bei Calcium bei 2,1-2,7 mmol/l.
  • Laut der DGE liegt der Bedarf eines Erwachsenen an Calcium bei ca. 1000 mg am Tag.
  • Kinder, Jugendliche, Veganer, Schwangere/Stillende und auch Frauen im zunehmenden Alter haben einen erhöhten Bedarf an Calcium.
  • Von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) werden sogar 2500 mg Calcium pro Tag für Erwachsene als tolerierbare Gesamtzufuhrmenge über Lebensmittel und Nahrungsergänzungen angesehen.
  • Es empfiehlt sich 1-2 mal am Tag 500 mg Calcium von VitaMoment zu einer Mahlzeit einzunehmen. Hierzu eignet sich eine Calciumverbindung aus der Sango-Koralle.
  • Für die Auswahl einer Ergänzung kann auch die Gesamtroutine eine Rolle spielen.
  • Wenn die Einnahme regelmäßig mehr als 2500 mg beinhaltet, steigt das Risiko für eine Überversorgung. Es kann zu einer erhöhten Calciumkonzentration im Blut kommen, was auf Dauer zu Ablagerungen in den Harnwegen und Nieren und einer gestörten Nierenfunktion führen kann (DGE) .
  • Außerdem sollte die Gesamtzufuhr von Calcium langfristig im Blick behalten werden.

2. Curcumin

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt als Höchstdosis bis zu drei Gramm Kurkuma-Pulver mit 90 bis 210 Milligramm Curcumin.
  • Schwangere und stillende Frauen sollten Kurkuma nicht einnehmen. Ebenfalls gilt: Bei individueller Empfindlichkeit oder Unverträglichkeit sollte die Einnahme vorab ärztlich abgeklärt werden.
  • Bekannte Kurkuma-Gewürzmischungen aus dem Supermarkt enthalten nur circa 2-6 % Curcumin. Entsprechend ist es schwierig, über einfaches Wurzelpulver ausreichend Curcumin aufzunehmen. Im Kurkuma-Extrakt liegt Curcumin hingegen in konzentrierter Form vor.
  • Curcuma wird in der traditionellen Pflanzenkunde seit Langem im Zusammenhang mit aktiven Routinen und geschmeidiger Bewegung im Alltag geschätzt. Moderne Humanstudien deuten darauf hin, dass Curcuminoide einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der normalen Beweglichkeit leisten können.
  • Im VitaMoment Curcumin mit Vitamin C sind 526 mg Curcuma-Extrakt mit 500 mg Curcuminoiden enthalten. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Je nach Empfindlichkeit und Dosierung kann Kurkuma oder Curcumin-Extrakt zu Blähungen, Übelkeit oder einem unangenehmen Gefühl im Verdauungstrakt führen.
  • Bei einer zu hohen Dosierung bei einer täglichen Menge von mehr als 8 Gramm können verstärkt Durchfall, Magenkrämpfe, Übelkeit oder Magenschmerzen auftreten.

3. Eisen

  • Ein sinnvoller Orientierungswert für Ferritin wird häufig individuell betrachtet.
  • Ferritin lässt sich sehr gut messen und ist insbesondere bei Frauen wichtig, in regelmäßigen Abständen den Wert im Blick zu behalten. So vermeidet man Unterversorgungen, aber auch einen vermeidbaren Überschuss.
  • Die Zufuhrempfehlung laut DGE liegt bei 10 mg am Tag. Einen erhöhten Bedarf haben Schwangere / menstruierende Frauen, Veganer, Vegetarier und Sportler.
  • Wenn du über die Ernährung nicht genug Eisen bekommst, empfehlen wir dir eine hochwertige, niedrig dosierte Nahrungsergänzung mit Eisen. Das Eisenpräparat sollte zweiwertiges Eisen enthalten und niedrig dosiert sein (bis 15 mg je Kapsel).
  • Du kannst täglich eine Eisen von VitaMoment Kapsel (14 mg) zum Erhalt deiner Eisenwerte einnehmen. Wenn du von der allgemeinen Verzehrsempfehlung abweichen möchtest, sollte das individuell abgeklärt werden.
  • Nebenwirkungen bei der Einnahme von Eisentabletten können Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung oder Bauchweh sein.
  • Um Übelkeit zu vermeiden, sollte Eisen am besten zum Essen eingenommen werden.
  • Am besten wird Eisen zum Abendessen eingenommen, da dann meistens kein Kaffee getrunken und keine Milchprodukte verzehrt werden, die die Eisenaufnahme hemmen.
  • Eisen sollte am besten mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln oder einer Nahrungsergänzung eingenommen werden.
  • Eisen sollte getrennt von Zink, Selen, Jod und Magnesium eingenommen werden.
  • Liegt eine niedrige Eisenversorgung vor, sollte die Einnahme an die persönliche Situation angepasst werden.
  • Außerdem existieren körpereigene Mechanismen, die die Eisenaufnahme regulieren.
  • Allerdings hat dieser Mechanismus auch seine Grenzen: wird über einen längeren Zeitraum zu viel Eisen aufgenommen, können dadurch Darmzellen geschädigt werden und das Mineral kann ungehindert direkt ins Blut gelangen, mit der Folge, dass Gefäße, Herz und Leber angegriffen werden (Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung) .

4. Jod

  • Der Referenzbereich wird häufig über geeignete Messmethoden individuell eingeordnet.
  • Die DGE und EFSA empfehlen als Tagesbedarf für Jod 200 µg. Eine Gesamtaufnahme von bis zu 500 µg über die Nahrung und Nahrungsergänzungen gilt als ungefährlich.
  • Einnahmeempfehlung VitaMoment Jod: 150 µg pro Kapsel. Das Jod wird aus der Kelp-Alge gewonnen und ist Demeter zertifiziert.
  • Die Jodeinnahme sollte insbesondere bei Vorerkrankungen immer mit dem Arzt abgesprochen und begleitet werden.
  • Der Jodsättigungstest kommt nicht für jede/n in Frage, die Voraussetzungen dafür müssen mit dem Arzt abgeklärt werden.
  • Abhängig von der Höhe der Dosis und der Empfindlichkeit der Person kann es aufgrund einer hohen Jodzufuhr zu Unverträglichkeiten kommen.
  • Einmalige höhere Dosen unter 1.000 μg/Tag werden in der Regel gut toleriert. Der Jodüberschuss wird über den Urin wieder ausgeschieden (Bundesinstitut für Risikobewertung) .

5. Magnesium

  • Der Referenzbereich liegt bei Magnesium zwischen 0,7 und 1 mmol/l oder 1,7 und 2,4 mg/dl.
  • Die DGE sowie die EFSA geben als Referenzwert für den Magnesiumbedarf von Frauen ab 25 Jahren 300 mg pro Tag und von Männern 350 mg pro Tag an. Schwangere und Sportler haben einen höheren Bedarf.
  • Es gibt verschiedene Magnesiumformen. Magnesiumcitrat ist eine häufig verwendete Form.
  • Experten empfehlen folgende Dosierungen: Gelassenes, entspanntes Gemüt und nur wenig sportliche Belastung: 250 mg pro Tag Gewöhnlicher Alltag oder mäßig sportliche Belastung: 500 mg pro Tag Viel Alltagseinsatz oder viel Sport: 800 mg pro Tag
  • Es kann individuell zu Durchfall oder Magenschmerzen kommen. Bitte reduziere dann die Dosis oder verteile sie über den Tag. Auch kann die Aufnahme zu schnell erfolgt sein. Ein Teelöffel Magnesiumcitrat von VitaMoment über den Tag verteilt in ca. 1 Liter Wasser ist besser zu vertragen, als ein Teelöffel ganz schnell auf einmal. Sensible Personen besser in Kapselform oder ganz langsam über den Tag verteilen.
  • Eine langfristige Dosis von über 2500 mg pro Tag kann zu deutlichen Unverträglichkeiten führen (Verbraucherzentrale) .

6. Omega 3

  • Der Omega-3-Index sollte zwischen 8-11% liegen.
  • Omega 3 ist nichts anderes als ein Fett, das man z.B. über Fisch aufnimmt. Entsprechend würde man da auch nicht auf das mg nachmessen. Als optimal gilt ein Omega-3-zu-Omega-6-Verhältnis von 1:2 bis 1:5. Sonnenblumenöl bspw. liefert ausschließlich Omega-6-Fettsäuren und das in großen Mengen, sodass das reale Omega-3-zu-Omega-6-Verhältnis durch Fertigprodukte, Fastfood und Snacks oft bei 1:20 liegt.
  • Eine tägliche Einnahme von 3 g DHA und EPA wird von Experten wie beispielsweise Prof. von Schacky empfohlen und gilt als ungefährlich.
  • Die Europäische Regulierungsbehörde beurteilt bis zu 5 g EPA und DHA am Tag als unbedenklich (vgl. EFSA ).
  • Bei 3 g EPA und DHA sollte eine Aufteilung von 2 g EPA und 1 g DHA angepeilt werden.
  • Im üblichen Ergänzungskontext gelten Omega-3-Produkte als gut handhabbar. Es können im Einzelfall Nebenwirkungen wie Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen oder Durchfall auftreten oder bei schlechter Qualität von Omega-3-Kapseln kann es zu Aufstoßen mit fischigem Beigeschmack kommen.
  • Vor geplanten Eingriffen oder bei Medikamenteneinnahme sollte die Einnahme individuell abgeklärt werden. Unsere Omega 3 Kapseln lassen sich im Alltag einfach in die Routine integrieren.

7. Protein

  • Normale Werte des Gesamteiweißes liegen bei 60–80 Gramm pro Liter.
  • Die DGE empfiehlt 0,8 Gramm je Kilogramm Körpergewicht pro Tag.
  • Jeder Mensch hat allerdings einen individuellen Eiweißbedarf - insbesondere Schwangere, Sportler, Ältere und Menschen mit einer aktiven Lebensweise haben einen höheren Bedarf. Laut Experten wie Dr. Janos Winkler sollte die tägliche Eiweißzufuhr idealerweise bei etwa 1,5 - 2 Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht liegen.
  • Mit einer Portion von 30 g Daily Protein Shake erhältst du 23 g Eiweiß.
  • Muskeln können maximal 20 bis 30 g Protein je Mahlzeit aufnehmen können, um daraus über die Proteinbiosynthese neues Muskelgewebe zu bilden. Allerdings verwertet der Körper auch bei mehr als 30 g das Eiweiß als Baustein für Körperzellen, Hormone oder Enzyme.
  • Um zu viel Eiweiß aufzunehmen, müsstest du täglich über vier Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht essen. Grundsätzlich ist es also sehr schwer, zu viel Eiweiß zu essen. Ansonsten wird das überschüssige Eiweiß über die Gluconeogenese in Kohlenhydrate umgewandelt.
  • Die verbreitete Meinung, dass Eiweiß schädlich für die Nieren sei, ist ein Mythos.

Ausnahme: Bei individueller Rücksprache kann die passende Eiweißmenge gesondert eingeordnet werden.

8. Selen

  • Der Referenzbereich liegt zwischen 50 - 120 Mikrogramm (µg).
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel eine Höchstmenge von 45 Selen µg pro Tagesverzehrempfehlung eines NEM-Produkts.
  • Die EFSA hat eine Gesamteinnahme von bis zu 300 µg als sicher bewertet.
  • Ein genauer Messwert, um die persönliche Versorgung einzuordnen, ist sehr ratsam.
  • Eine langfristige Einnahme bis zu 200 µg kann je nach Ernährung und individueller Situation eine Rolle spielen.
  • Es gibt organische und anorganische Selenverbindungen. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften bei der Aufnahme.
  • Beim Selen von VitaMoment achten wir auf eine klare Dosierung und eine alltagstaugliche Ergänzung.
  • Eine VitaMoment Selen Komplex Kapsel mit 100 µg kannst du entweder ca. 30 Minuten vor einer beliebigen Mahlzeit oder einfach zu einer Mahlzeit nehmen.
  • Symptome einer chronischen Überdosierung können u.a. Störungen der Haar- und Nagelstruktur, Hautrötungen, Hautschwellungen, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsabnahme, sowie ein knoblauchartiger Atem sein (Burgerstein, Schurgast, Zimmermann) .

9. Vitamin-B-Komplex

  • Das Vitamin-B-Präparat von VitaMoment ist ein Komplex-Produkt und umfasst alle acht B-Vitamine.
  • Die persönliche Versorgung mit B-Vitaminen kann unterschiedlich ausfallen und sollte anhand eines aktuellen Werts passend eingeordnet werden.
  • Die Referenzbereiche liegen bei: Vitamin-B6 im Vollblut: 24-88 nmol/l / 500-1800 ng/dl Vitamin B9 (Folsäure): mind.2,5 ng/ml Vitamin B12 (Holo-Transcobalamin): über 50 pmol/l
  • B12 Mangel wird häufig im Zusammenhang mit der Versorgung über die Ernährung thematisiert.
  • Eine VitaMoment Daily Vitamin-B-Komplex Kapsel täglich am besten morgens zu einer Mahlzeit einnehmen.
  • Fast alle der acht B-Vitamine sind wasserlöslich, ein Überschuss wird über den Urin ausgeschieden. Das enthaltene Vitamin B2 wirkt wie ein natürlicher Farbstoff und kann den Urin gelb färben, dies ist aber keine besorgniserregende Nebenwirkung, sondern lediglich überschüssiges Vitamin B2. Die Farbe normalisiert sich im Laufe des Tages wieder.
  • Der Vitamin-B-Komplex enthält mehrere Stoffe mit bekannten Funktionen: Pantothensäure trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und zu einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Riboflavin trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Bei hochdosierten Produkten kann es dennoch individuell zu Unwohlsein kommen. Aus diesem Grund haben wir uns für eine Dosierung entschieden, welche gut in den Alltag passt. Wenn du deine Einnahme individuell abstimmen möchtest, sollte das anhand deiner Werte erfolgen.

10. Vitamin C

  • Als Normalwert gilt ein Vitamin-C-Spiegel von 5 bis 15 mg/l im Blut.
  • Die empfohlene Zufuhr von Vitamin C bei Erwachsenen beträgt 110 mg pro Tag für Männer und 95 mg pro Tag für Frauen. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf, sodass die empfohlene Zufuhr bei Schwangeren 105 mg und bei Stillenden 125 mg pro Tag beträgt. Für Raucherinnen und Raucher wird eine empfohlene Zufuhr pro Tag von 135 mg für Frauen und 155 mg für Männer angegeben (DGE) .
  • Die EFSA bewertet eine tägliche Einnahme von bis zu 1000 mg Vitamin C zusätzlich zur Nahrung als unbedenklich, ohne dass schädliche Nebenwirkungen zu erwarten sind.
  • Der Vitamin-C-Gehalt ist in den Lebensmitteln sehr schwankend - bspw. Anbau, Transportwege, Behandlung von Obst & Gemüse können den Gehalt stark abmindern.
  • Die empfohlene Zufuhr von Vitamin C kann je nach Alltag und Ernährung unterschiedlich eingeordnet werden, wie im Vitamine-Ratgeber beschrieben.
  • Bei bestimmten Lebenssituationen oder wenn du deine Versorgung bewusster gestalten möchtest, kann zusätzliches Vitamin C eine Rolle spielen.
  • Wir empfehlen, Vitamin C von VitaMoment mit 500 mg täglich zu einer Mahlzeit einzunehmen.
  • Vitamin C gilt im üblichen Ergänzungskontext als gut handhabbar, da überschüssiges Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden wird.
  • In extremen Fällen bei einer Einnahme ab 15.000 mg Vitamin C pro Tag und das über einen längeren Zeitraum, kann es zu Durchfall, Magenkrämpfen oder Übelkeit kommen (Vitamine-Ratgeber) .

11. Vitamin D

  • Ein optimaler Wert liegt bei 40 bis 60 ng/ml oder zwischen 100 und 150 nmol/L.
  • Manche Menschen ordnen ihren Vitamin D-Status individueller ein.
  • Die Empfehlung der DGE liegt bei 800 IE am Tag.
  • Manche Fachstimmen ordnen diese Menge im Alltag unterschiedlich ein.
  • Höhere Mengen sollten nicht pauschal eingenommen werden, sondern passend zur individuellen Situation.
  • Wir empfehlen, unser Vitamin D3+K2 täglich zu einer Mahlzeit einzunehmen. Eine konkrete Bestimmung des Wertes ist zu empfehlen, um die Einnahme passender einordnen zu können.
  • Vitamin D sollte langfristig nicht deutlich über der empfohlenen Menge eingenommen werden. Bei sehr hohen Mengen über längere Zeit kann es zu Unverträglichkeiten kommen.
  • Wenn du sehr hohe Mengen einnimmst, sollte die Einnahme individuell begleitet werden.

12. Zink

  • Der Referenzbereich liegt bei Zink zwischen 0,78 – 1,43 mg/l.
  • Die Dosierungsempfehlung liegt bei 25mg / Tag.
  • In Einzelfällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen oder zu Magen-Darm-Beschwerden in Form von Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Magenreizsymptomen kommen, überwiegend, wenn die Einnahme auf nüchternen Magen erfolgt. Daher sollte das Zink-Histidin immer zu einer Mahlzeit genommen werden.
  • Höhere Dosierungen sind eher weniger erforderlich und können bei längerer Anwendung schädlich sein.
  • Bei längerfristiger (mehrmonatiger) Einnahme von Zink in Dosierungen über 25-50 mg/Tag kann es zu Verschiebungen im Kupferstatus und im Eisen-Haushalt kommen. Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Kupfer trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. L-Histidin ist Bestandteil der Rezeptur.
  • Eine sehr hohe Zufuhr von Zink sollte vermieden werden. Dabei kann es zu Übelkeit, Erbrechen, gastrointestinalen Krämpfen, Durchfall, Kopfschmerzen und Appetitverlust kommen.

Fazit

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und dienen der Ergänzung der Ernährung. Durch Alltagsstress, intensiven Sport oder besondere Lebenssituationen ist es allerdings nicht immer so einfach, unseren Organismus mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Um die eigene Versorgung bewusster zu gestalten, kann das Supplementieren mit Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein.

Sofern sich an Einnahmeempfehlungen gehalten wird, sind kaum wesentliche Nebenwirkungen zu erwarten. Auch eine Überdosierung ist überwiegend eher schwer zu erreichen. Eine (regelmäßige) Blutuntersuchung, um die Werte zu bestimmen, und eine Rücksprache mit dem Arzt sind zu empfehlen, um eine Über- oder Unterversorgung mit Vitalstoffen einzuordnen.

Generelle Anmerkung zur Einnahme:

Häufig wird empfohlen, Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen oder Jod auf nüchternen Magen zu nehmen. Wir empfehlen das nicht, da den meisten davon übel wird. Daher gilt: Lieber die Produkte zu Mahlzeiten einnehmen!

Wenn du wissen willst, welche unserer Produkte sich gut mit einer Kombination kombinieren lassen und welcher Zeitpunkt sich gut für die Einnahme eignet, schau mal hier.

Hast du noch Fragen?

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag bestehende Unsicherheiten bei der Einnahme von Nahrungsergänzungen in Bezug auf Nebenwirkungen und Überdosierung nehmen konnte. Falls eine deiner Fragen offengeblieben ist, steht dir unser kompetentes Team gern zur Verfügung. Wir freuen uns über deine Nachricht.

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